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SORCUS Newsletter 11/2008 |
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in diesem Newsletter finden Sie:
- SORCUS auf der SPS/IPC/DRIVES 2008 in Nürnberg - Gewinnen Sie eine Wii
- MAX8dip: Erweiterungen und Verbesserungen
- CEoX® für "harte" Echtzeit-Aufgaben
- Neu: X-SSI-1, X-SSI-2, X-SSI-4: Synchron Serielle Interfaces
- iX-AD20-4i: Direkter Sensoranschluss für 4 Kanäle mit bis zu 24 Bit Auflösung
- Neu: iX-SH16-8i: Simultan-Sampling mit 16 Bit und 1 Msps, einzeln isoliert
- iX-CAT-1: Neues Modul mit EtherCAT für Master und Device
- Entwicklung eigener X-Bus®-Module und Trägersysteme mit dem
FPGA-Core "X-Bus® Target" für Spartan-3 von Xilinx
- Neu: iX-PIO-32: 32 kanaliges, digitales I/O-Modul
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SORCUS auf der SPS/IPC/DRIVES 2008
Besuchen Sie uns auf der SPS/IPC/DRIVES 2008 vom 25. - 27. November 2008 in Nürnberg.
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Sie finden uns in der Halle 7 Stand 171.
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....und gewinnen Sie ganz nebenbei
eine Wii™-Spielekonsole!
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Vorankündigung Q2 2009 Erweitertes und
verbessertes MAX8dip für 8 Module
Das Hutschienen-Trägersystem MAX8 dip kann vom Anwender durch Aufstecken von MAX-Modulen an nahezu alle Mess-, Steuerungs- und
Kommunikationsaufgaben
angepaßt werden. MAX-Module sind Streichholzschachtel-groß und werden je nach Anwendung und Anforderung an die I/O-Kanäle einfach auf die
Trägerkarte
gesteckt.
Die Auswahl an I/O-Modulen reicht von analogen und digitalen Ein- und Ausgängen mit Logik- oder Prozeß-Pegeln über serielle
Kommunikationsschnittstellen,

z.B. 8-fach RS-232, RS-422 oder RS-485, und Schnittstellen für PROFIBUS und CAN bis hin zu I/O-Modulen mit Zählern, Relaisausgängen und
mit vom Kunden zu
programmierenden Logikbausteinen wie FPGAs.
Ein Steckplatz ist wie bisher für ein CPU-Modul vorgesehen, ein weiterer für ein Kommunikationsmodul. Der Steckplatz für das CPU-Modul
kann allerdings in
Zukunft anders genutzt werden. Denn das neue MAX8 dip verfügt auf dem Trägersystem über einen PCI-Express-Anschluß
(2,5 Gbit/s).
Damit kann das MAX8 dip wie
eine PCI-Karte, die im PC steckt, vom PC angesprochen werden. Ein zusätzlicher Anschluß an den Host-Rechner über Ethernet oder einen Feldbus
ist daher
nicht
mehr nötig. Alle Schnittstellen und Stecker sind aber erhalten geblieben. Die Geschwindigkeit für den Datenaustausch zwischen PC und
MAX8 dip bei einer
Entfernung bis zu 150 m (mit speziellen Kabeln auch noch weiter) ist jetzt drastisch erhöht. Auch die Anschlüsse für den Kommunikations-Slot
wurden um
2 x RJ45 erweitert, so daß in diesen Slot das neue X-CAT-1 gesteckt werden kann. Damit kann das MAX8 dip auch als EtherCAT-Device angeschlossen
werden
oder als EtherCAT-Master dienen.
Die Prozeß-Signale der 6 I/O-Module sind wie bisher auf je 40 (insgesamt 240) Schraubklemmen herausgeführt und können somit einfach verdrahtet
werden. Zur
Verbesserung der Wartbarkeit können die Schraubklemmen je Block einfach abgezogen werden, ohne dass die Kabel einzeln getrennt werden müßten. Die
Schnittstellen des CPU-Moduls sind auf Standard-Steckverbinder für Ethernet, serielle Schnittstelle und USB geführt.
Die Spannungsversorgung erfolgt galvanisch getrennt mit 18..36 V (optional auch
9..18 V). Das Gehäuse benötigt trotz der hohen Funktionsdichte
nur 313 mm
auf der Hutschiene. Das System kann einfach um ein TFT-Display, das im Deckel befestigt wird, erweitert werden.
Alle übrigen Eigenschaften des MAX8 dip sind unverändert erhalten geblieben, z.B. auch die Fernwartbarkeit.
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CEoX® für "harte"
Echtzeit-Aufgaben
Das SORCUS-eigene Betriebssystem CEoX® ermöglicht Echtzeitaufgaben der besonderen Art.
CEoX® entstand durch eine Echtzeit-Erweiterung für Windows CE,
die mit dem bisherigen SORCUS-eigenen Echtzeit-Multi-Tasking-Betriebssystem OsX® kompatibel ist.
Die Taskswitch-, Abtast- und Latenz-Zeiten bei diesem neuen Betriebssystem unterbieten die Zeiten von Windows CE um ein Vielfaches und sind sogar noch
geringer als die des altbewährten SORCUS-Betriebssystems OsX®. Somit kann nahezu jede Echtzeit-Applikation mühelos
verwirklicht werden. Auch für OsX®
geschriebene Programme können sehr einfach nach CEoX® portiert werden, wenn sie in C geschrieben sind. Die Bibliotheken
sind allerdings neu und müssen
beim Neukompilieren ersetzt werden.
Windows CE kann auch ohne diese Echtzeiterweiterungen ohne Einschränkungen genutzt werden. Alle Treiber, die dort zum Einsatz kommen, können auch unter
CEoX® verwendet
werden. Um aber die Echtzeit-Features von CEoX® nutzen zu können, werden eigene Treiber mitgeliefert.
Die Entwicklungsumgebung für Windows CE, eMbedded Visual C++, erhält man von Microsoft kostenlos über das Internet.
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Neu:
SSI-Module (synchron serielle Interfaces), umschaltbar für Anschluß oder
Emulation von Weggebern oder Monitoring einer SSI-Verbindung: X-SSI-1/2/4

Diese neuen X-SSI-Module mit synchron seriellen Interfaces besitzen 1, 2 oder 4 SSI-Kanäle.
Jeder Kanal kann zum Anschluß eines Weggebers, zur Emulation
eines solchen oder auch zum Mithören einer bestehenden SSI-Verbindung konfiguriert werden, unabhängig von den anderen Kanälen.
Der SSI-Takt kann frei zwischen 16 kHz und 8 MHz gewählt werden. Es stehen die Modi Einzelwertabfrage oder kontinuierliche Messwerterfassung zur
Verfügung.
Weiterhin ist es möglich, bei der Codierung der Kanäle zwischen Gray- und Binärcodierung zu wählen. Auch die Anzahl der Datenbits
ist frei von 2 bis 32
einstellbar. Jede Takt- und Datenleitung verfügt außerdem über per Software zuschaltbare Busabschlußwiderstände. Die Module sind für
eine Betriebstemperatur
von -40..+85 °C geeignet.
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Direkter Sensoranschluss für 4 isolierte Kanäle mit bis zu 24 Bit
Auflösung: iX-AD20-4i
Dieses analoge Eingangsmodul verfügt über 4 einzeln galvanisch getrennte Kanäle zum direkten Anschluß von Sensoren. Die Auflösung
beträgt 24 Bit.

Zur Messung von Temperatur, Schwingung, Druck, elektrischem Widerstand, Strom oder Spannung können an dieses Modul vier Sensorelemente wie
Dehnmessbrücken,
Temperaturmesswiderstände, Thermoelemente mit Kaltstellenkompensation oder ICP ®-Sensoren direkt angeschlossen werden.
Die Wandlung erfolgt mit einer
integrierten Störunterdrückung, die per Software so einstellbar ist, dass auch die 50 Hz bzw. 60 Hz Netzfrequenz (oder auch beide)
unterdrückt wird.
Der neue Versionstyp /E für Dehnmessbrücken entspricht dem Typ /F (±60 mV), bietet aber einen empfindlicheren Messbereich von
±6,2 mV. Die Typen /S, /T
und /R mit langsamem AD-Wandler liefern Ergebnisraten von 7,5 sps (samples per second). Es sind aber auch Typen mit bis zu 42 ksps verfügbar.
Die für die Dehnmessbrücken benötigte Versorgungsspannung wird direkt vom Modul geliefert und ist ebenfalls galvanisch getrennt. Zur
Messung von
Temperaturen können alle Typen von Thermoelementen, Pt100, Pt1000 oder NTC direkt an das Modul angeschlossen werden. Linearisierung und
Kaltstellenkompensation werden von der Treibersoftware vorgenommen.
Die Module sind für eine Betriebstemperatur von -40..+85 °C geeignet.
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Simultan-Sampling, 16 Bit, 1 Msps, einzeln isoliert: iX-SH16-8i
Das Modul iX-SH16-8i verfügt über acht einzeln isolierte analoge Eingangskanäle mit 16 Bit Auflösung und einer Abtastrate von bis zu
1 Msps für

einen Eingangsspannungsbereich von ±10 V, der durch die je Kanal programmierbare Vorverstärkung von
1..16 geändert werden kann. Außerdem
verfügt jeder Kanal über ein programmierbares Anti-Aliasing-Filter. Das Modul bietet weiterhin zwei digitale Eingänge,
z.B. für Start-
und Abtasttrigger, die ebenfalls galvanisch getrennt sind. Die Abtastrate kann bis zu 8 Msps bei einem Kanal und
1 Msps bei acht Kanälen
eingestellt werden. Zur Sensorversorgung sind 5 V je Kanal isoliert extern verfügbar. Das Modul hat eine
on-board Temperaturmessung für den
automatischen Abgleich. Die Betriebsarten Single Channel, Multi Channel und FIFO-Mode können per Software frei gewählt werden. Im FIFO-Mode
werden die Ergebnisse im auf dem Modul befindlichen RAM (FIFO) abgelegt und können später einzeln oder als Block per DMA ausgelesen werden.
Das Modul
verfügt über einen FPGA, mit dem es komplette Messabläufe eigenständig durchführen kann. Die Betriebstemperatur kann zwischen
-40 und +85 °C liegen.
Die 3,3 V Versorgungsspannung erhält das Modul über den X-Bus ® des
Trägerboards.
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Vorankündigung Q2 2009
Neues Modul mit EtherCAT für Master und Device: iX-CAT-1

Das neue Modul iX-CAT-1 bietet eine konfigurierbare EtherCAT-Schnittstelle. Sie kann als EtherCAT-Device oder auch als EtherCAT-Master eingesetzt
werden.
Derivate des Moduls erlauben die Konfiguration für andere Feldbusse, z.B. PROFIBUS Master, Sercos-3, CAN etc., wobei dann zwei Schnittstellen auf
dem Modul verfügbar sind.
Beide Feldbus-Schnittstellen sind galvanisch getrennt und vom selben Typ. Auf Wunsch können auch Module mit zwei unterschiedlichen Schnittstellen
produziert werden.
Das Modul hat einen Betriebstemperaturbereich von -40..+85 °C
und benötigt lediglich 3,3 V vom X-Bus ®.
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Neu:
Eigene X-Bus®-Module und Trägersysteme entwickeln mit dem FPGA-Core
"X-Bus® Target" für Spartan-3
Um eigene X-Bus ® I/O-Module zu entwickeln, liefert SORCUS jetzt einen FPGA-Core
"X-Bus ®-Target". Er ist für alle Spartan-3-FPGAs von Xilinx geeignet.
In vielen Anwendungsfällen können in der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik X-Bus ®-Module von SORCUS
verwendet werden. Es gibt aber Anwendungen,

bei denen eine spezielle Schnittstelle benötigt wird. Hier kann der Entwickler jetzt auf den neuen Core zurückgreifen. Jedes
X-Bus ®-Modul besitzt einen
FPGA. Der FPGA-Core teilt sich in einen X-Bus ®-Teil und in einen anwendungsspezifischen Teil auf. Der Entwickler muß
sich nur noch um den
anwendungsspezifischen Teil kümmern und kann hier eine beliebige elektronische Schaltung ankoppeln. Lediglich Erfahrungen in der VHDL-Programmierung
sind nötig. Der Core benötigt ohne anwenderspezifische Logik typischerweise ca. 70 CLBs in einem Spartan-3-FPGA von Xilinx.
Der Core unterstützt Features wie Synchronisierung von bis zu 16 DC/DC-Wandlern. Außerdem kann er einen I2C-Temperatursensor alle 0,5 Sekunden
auslesen
und das Ergebnis in einem Register ablegen, damit die Software ohne Zeitverzögerung darauf zugreifen kann. Auch VILs (Virtuelle Interface Lines)
können
frei definiert werden, max. 64 Single-VILs (als Sende- oder Empfangs-VILs). VILs sind eine (patentierte) Besonderheit des
X-Bus®. Sie erlauben die sehr
schnelle Übertragung digitaler Signale über den X-Bus® ohne Zeitverzögerung und Zwischenschaltung des
Betriebssystems.
Application Notes und Beispiele werden von SORCUS zur Verfügung gestellt. Als MDD kann ein sog. Standard-MDD dienen, der nur die Anfangsadresse des
Userbereichs zurückliefert. Damit kann der Enwickler dann auf alle seine Register zugreifen.
SORCUS unterstützt Sie auch bei Ihrer Entwicklung. Sprechen Sie uns an.
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Neu: Digital-I/O-Modul iX-PIO-32
Das Modul iX-PIO-32 verfügt über 32 digitale Kanäle, die als Ein- oder Ausgänge konfiguriert werden können.
Je 8 der High-Side-Ausgänge können intern mit
12 V von der Trägerkarte oder extern mit bis zu 36 V
versorgt werden, bei bis zu
150 mA Dauerstrom bzw. 500 mA Impulslast je Kanal. Für
höhere
Ausgangsströme können mehrere Ausgänge parallel geschaltet werden. Eine Freilaufdiode zur Ansteuerung induktiver Lasten, wie z.B.
Relais oder Ventile,
ist je Kanal vorhanden. Das Modul verfügt über eine Reihe von Schutzmechanismen, z.B. einen Watch-Dog, um alle Ausgänge abschalten zu
können. Alle Ausgänge
sind gegen Burst-Transienten bis 4 kV geschützt, so dass Störsignale unterdrückt werden. Weiterhin
sind die Ausgänge kurzschlußfest
und gegen thermische
Zerstörung durch Vorwarnung und Alarm geschützt.
Der Eingangsspannungsbereich ist bis zu 36 V möglich. Jeder Eingang kann einen Interrupt mit
Ereignisspeicher bei Pegelwechsel erzeugen. Ein
digitales
Filter je Eingang sorgt dabei für eine I/O-Entstörung. Pull-Up- bzw. Pull-down-Stromquellen sind für jeden Eingang bis
2 mA programmierbar
und liefern somit
z.B. den Vorstrom für externe Schalterkontakte zur Erkennung von offenen Eingängen.
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